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Miniladen

Frau Hübner und ihr Team begrüßt Sie im Miniladen:logo_Miniladen

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Entstehungsgeschichte


Ausgangslage und Bedarf

Die Situation der Nahversorgung ist in einigen Teilbereichen des Projektgebiets „Soziale Stadt Sankt Mang“ insbesondere für in der Mobilität eingeschränkte Bürgerinnen und Bürger als kritisch zu bewerten. Die überregional beobachtbare Entwicklung, dass sich große Lebensmittelgeschäfte aus Gründen der Effizienz für größere Verkaufsflächen entscheiden hat zur Folge, dass Konsumenten gezwungen sind, längere Wege in Kauf zu nehmen. In Wohngebieten, die vorwiegend von Senioren bewohnt werden, entsteht aufgrund dieser Entwicklung eine konkrete Versorgungslücke.

 

Der Bedarf an einer Nahversorgungseinrichtung ist im Stadtteil Sankt Mang insbesondere im Wohngebiet „Im Oberösch“ akut gegeben. Seit dem eine Lebensmittelfirma ihren Sitz in Sankt Mang vom Oberösch in die Schelldorfer Straße verlegt hat, sind vereinzelt Versuche unternommen worden, diese Nahversorgungslücke zu schließen. Eine Bäckerei, ein Zeitschriftenhandel, eine Drogerie sowie eine Apotheke vermögen den Bedarf an Lebensmitteln nicht  zu decken – insbesondere für die Bewohner und Bewohnerinnen der Seniorenwohnanlage Im Oberösch und der unmittelbaren Umgebung. Seit Jahren nimmt die BSG-Allgäu als Vermieter diese Hinweise zigfach entgegen. Auch der Stadt Kempten ist diese Nahversorgungsproblematik klar und sieht akut Handlungsbedarf.

Geplant ist die Einrichtung eines kleinen Lebensmittelmarktes in der Ladenzeile Im Oberösch 2, dass jedoch alle Produkt des täglichen Bedarf vorhält – mit Ausnahme von frischen Brot- und Backwaren (begründet sich in der unmittelbaren Nachbarschaft zu einer Bäckerei). Neben der Gewährleistung der Alltagsversorgung soll der Laden aber  auch als Nachbarschafstreffpunkt dienen. Zudem sollen über andere sozial-integrative Projekte personelle Kapazitäten geschaffen werden, um beispielsweise einen Lieferservice für Kunden zu Verfügung zu stellen, die die Wohnung nicht verlassen können. Nebenbei werden noch neue Arbeitsplätze geschaffen.

Im Rahmen des Projektes „Soziale Stadt Sankt Mang“ stand bereits im Jahr 2007 nach einvernehmlicher Meinung des zuständigen Lenkungsausschusses die Planung und Umsetzung der Gründung eines Lebensmittelmarktes auf der Prioritätenliste der sozial-integrativen Maßnahmen im Stadtteil. Das Quartiersmanagement wurde mit der Einleitung aller notwendigen Maßnahmen beauftragt, um zum Jahreswechsel 2008/2009 ein Geschäft in den Räumen der Nahversorgungszeile Im Oberösch eröffnen zu können. Im Vordergrund standen hierbei die Gründung einer Trägergesellschaft, die Erstellung eines Businessplans, die Kooperation mit der BSG Allgäu im Hinblick auf die notwendigen Umbau- und Sanierungsmaßnahmen im vorgesehen Ladengeschäft sowie der Aufbau von Kontakten zur Planung und Einrichtung des Lebensmittelgeschäftes.

Um sich ein praktisches Bild von einem kleinen Lebensmittelgeschäft im laufenden Betrieb sowie dessen Rahmenbedingungen kennen zu lernen, besuchten Verantwortliche aus dem Lenkungsausschuss Läden in Rosenheim, Heising und Probstried. Es wurden Kontakte zu Dorfläden im Kemptener Umland geschaffen, Erfahrungen ausgetauscht und Möglichkeiten zur Realisierung des Projekts ausgelotet.

Gründung der Trägergesellschaft

Voraussetzung für die Eigenständigkeit des Ladens ist die Gründung einer Trägergesellschaft ist. Um die Vor- und Nachteile der möglichen Rechtsformen überblicken zu können wurde im Sommer 2008 Herr Marcus Merk – damals Diplomand im Bereich Betriebswirtschaft der FH Kempten – durch die Stadt Kempten damit beauftragt, die aus Sicht der Verantwortlichen möglichen Rechtsformen e.V., e.G., GmbH sowie gGmbH zu vergleichen. Herr Merk untersuchte die Gesellschaftsformen auf steuerrechtliche und arbeitsrechtliche Aspekte sowie im Hinblick auf Kriterien der Geschäftsführung und Gemeinwesenorientierung.

Im Ergebnis kam Herr Merk zu dem Ergebnis, dass für das Vorhaben Im Oberösch die gGmbH sowie die e.G. die Gesellschaftsformen darstellen, die in der praktischen Umsetzung des Vorhabens am hilfreichsten wären.

Um das Vorhaben bereits im Vorfeld mit der notwendigen Professionalität zu versehen, wurde Herr Wolfgang Gröll mit der Begleitung des Projekts beauftragt. Herr Gröll berät seit über 10 Jahren Unternehmer im Lebensmitteleinzelhandel. Im Februar 2009 wurde eine großangelegte öffentliche Informationsveranstaltung durchgeführt, in welcher die Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils auf das Vorhaben aufmerksam gemacht wurden und sich über die Chancen und Risiken informieren konnten. Herr Bürgermeister Mayer unterstrich mit seiner Anwesenheit das Interesse der Stadt Kempten am Vorhaben. Ziel der Veranstaltung war es auch, einen aus der Bürgerschaft Sankt Mangs bestehenden Arbeitskreis auf den Weg zu bekommen, der die weiteren notwendigen Schritte auf dem Weg zur Realisierung eines Lebensmittelmarktes gehen würde. Der Arbeitkreis "Miniladen im Oberösch" trat am 02.03.09 das erste Mal zusammen: Aufgaben wurden verteilt und ein Zeitplan aufgestellt. Ziele des Arbeitskreises war insbesondere die Gründung einer eingetragenen Genossenschaft, die damit einhergehende Kapitalbeschaffung durch Mitgliederwerbung sowie die Ladenplanung. Am 26.05.09 wurde die "Miniladen Im Oberösch e.G" gegründet und konnte bereits an diesem Abend mit knapp über 40 000,--€ Eigenkapital verkünden: der Miniladen kommt! Der Aufsichtsrat und der Vorstand wurden am Abend gewählt bzw. bestellt.

Umbau- und Sanierungsmaßnahmen im Ladengeschäft

In den letzten Monaten prüfte die BSG-Allgäu mehrere Optionen zur Sanierung und Veränderung der Nahversorgungszeile Im Oberösch. Mittlerweile ist eine umfassende Sanierungsmaßnahme im Gange. In die Räumlichkeiten zwischen Schlecker und dem Zeitungsladen von Dehios wird der Miniladen voraussichtlich ab Mitte Oktober seine Pforten eröffnen und auf ca. 90 qm Verkaufsfläche die ersten Kunden begrüßen.

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